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Farrokhi

(Newbie)

Hallo zusammen,

kann mir jemand bei folgender Frage behilflich sein: Wie häufig muss ich mir Untersuchungsergebnisse zu den Pflanzenschutzrückständen von meinen Lieferanten zuschicken lassen?

Vielen Dank im Voraus.
24.02.10, 14:04:58

Peter Schnittger

(Chef)

Hallo Farroki,

ich hatte dies vor kurzem bei einem Audit. Empfehlung war dabei sich an den Vorgaben von QS zu orientieren.

http://www.q-s.de/leitfaeden-und-checklisten/downloads-detailansicht/?tx_qsdownloadsv2_pi2%5Bcategory%5D=439&cHash=253e586960

Mit herzlichen Grüßen

Peter Schnittger

Nicht das Optimale ist unser Ziel
- sondern der pragmatische Perfektionismus!


QRPS Management Consulting
24.02.10, 14:08:53

Farrokhi

(Newbie)

Vielen Dank Herr Schnittger.

Ich habe mich durch die Empfehlungen durch gearbeitet. Allerdings kommen da bei mir weitere Fragen auf:

Bei Äpfeln wird z.B. 1 Probe pro 833 Tonnen gehandelter Ware und mindestens eine Probe pro Jahr empfohlen. Der Großhandel bezieht doch aber von mehreren Erzeugern. Das bedeutet doch, dass jeder Erzeuger kontrolliert werden muss, oder nicht? Sonst hätte ich doch keine Gewissheit.

Und reicht es, wenn ich von meinem Lieferanten Untersuchungen verlange, die den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 369/2005 (Pestizidrückstände-Höchstgehalts-VO) entsprechen? Sodass nicht zusätzlich die Ergebnisse für Dithiocarbamate, Benomyl etc. seperat auf dem Untersuchungsbericht stehen.

Freue mich auf Hilfe!
01.03.10, 13:43:46

Peter Schnittger

(Chef)

Die Probenahme sollte eher schon auf Seiten des Erzeugers geschehen und nur per Stichprobe beim Produzenten bzw. LEH.

Was die zu prüfenden Parameter anbelangt, so ist dies vielmehr als Aufgabe des jeweiligen Betriebes zu sehen, welche analysiert werden, denn der Gesetzgeber spricht ja nur davon, dass keine der definierten Werte überschritten werden darf und die Standards definieren die Mindestuntersuchungen...

Mit herzlichen Grüßen

Peter Schnittger

Nicht das Optimale ist unser Ziel
- sondern der pragmatische Perfektionismus!


QRPS Management Consulting
01.03.10, 19:09:36

Strobl

(Senior Member)

geändert von: Strobl - 02.03.10, 08:55:36

Wobei hier noch anzumerken ist dass die Anzahl der Proben auch auf die Risiko- und Lieferantenbewertung basieren muss (gab es Überschreitungen und wie zuverlässig ist der Lieferant).

lg
Günter Kaffee

Nur wer nach dem Besten trachtet schafft etwas Gutes
02.03.10, 08:50:12

Peter Schnittger

(Chef)

Guten Morgen Günter,

in Bezug auf Anforderungen der IFS oder allgemein?

Mit herzlichen Grüßen

Peter Schnittger

Nicht das Optimale ist unser Ziel
- sondern der pragmatische Perfektionismus!


QRPS Management Consulting
02.03.10, 09:01:23

Strobl

(Senior Member)

geändert von: Strobl - 02.03.10, 09:19:14

Ich würd mal sagen in diesem Fall schafft es der IFS die Realität abzubilden.

Wenn ich einen Lieferanten hab der mir immer wieder Schwierigkeiten macht, ich den aber nicht auslisten kann weil ich ihn brauch muss man das was er macht eben dementsprechend bewerten, oder?


Zitat:
Die Probenahme sollte eher schon auf Seiten des Erzeugers geschehen und nur per Stichprobe beim Produzenten bzw. LEH.


Bei uns ist z.B. das Problem dass die Erzeuger bei einem notwendigen Qualitätsstandard nur bei Abweichungen Prüfprotokolle bekommen was unsere Arbeit auch nicht leichter macht...
lg
Günter Kaffee

Nur wer nach dem Besten trachtet schafft etwas Gutes
02.03.10, 09:18:17

Farrokhi

(Newbie)

Also wir beziehen unsere Produkte von Lieferanten, denen die Untersuchungsberichte der entsprechenden Erzeuger immer vorliegen, sodass ich diese zu jedem Zeitpunkt anfordern kann.

1. Muss ich dann nochmal selber Proben einschicken und untersuchen lassen, um somit die Ergebnisse zu bestätigen?

2. Reicht es, wenn ich den Lieferanten verpflichte mich bei Abweichungen zu informieren und mir stichprobenartig Ergebnisse zukommen lasse?

04.03.10, 20:49:08

Strobl

(Senior Member)

Das kommt darauf an was ihr so macht, wieviele Lieferanten du hast, welche Chargengrößen die Lieferungen haben usw.

Es wäre also hilfreich wenn du dich (deine Firma) mal ein bisschen vorstellst.

lg
Günter Kaffee

Nur wer nach dem Besten trachtet schafft etwas Gutes
05.03.10, 07:31:28

Peter Schnittger

(Chef)

Ich muss Günter Recht geben. Es kommt darauf an...

Insbesondere darauf, wie ihr selbst die Risiken hinsichtlich der Produkte und eurer Lieferanten bewertet. Dementsprechend kann es reichen, wenn ihr Stichproben anfordert oder ihr müsst selbst Proben ziehen.

Eine allgemein gültige Aussage gibt es hierfür nicht.

Mit herzlichen Grüßen

Peter Schnittger

Nicht das Optimale ist unser Ziel
- sondern der pragmatische Perfektionismus!


QRPS Management Consulting
08.03.10, 22:53:21

Strobl

(Senior Member)

Hat sich wohl von selbst erledigt... mit Augen rollen


lg
Günter Kaffee

Nur wer nach dem Besten trachtet schafft etwas Gutes
16.03.10, 15:59:48
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